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Neuropsychologische Störungen Umgang mit kognitiven Funktionsstörungen und Störungen der Affektivität

Info: Der pflegerische Umgang mit Menschen, die eine Hirnschädigung zum Beispiel durch einen Schlaganfall, eine Hirnblutung, ein Schädel-Hirn-Trauma oder durch Hirntumore erlitten haben, kann sehr schwierig sein, da sich das Verhalten mehr oder weniger stark verändert und unter Umständen wenig beeinflussbar erscheint. Die Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit und der Stimmungslage, die aus solchen Erkrankungen resultieren, werden als "Neuropsychologische Störungen" zusammengefasst.
Ziel der Fachweiterbildung ist es, die unterschiedlichen Auswirkungen von neuropsychologischen Störungen auf die Alltagsbewältigung erkennen, beschreiben und dokumentieren zu können. Dazu gehört auch, sich mit der Krankheitsbewältigung eines Betroffenen auseinandersetzen zu können. Dazu werden mit den Teilnehmern Konfliktpotenziale im Umgang mit den Betroffenen diskutiert und diesbezüglich Strategien vermittelt. Hierzu gehören auch der Einsatz von Kompensationsstrategien und Ressourcenorientierung in der Rehabilitation.
Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen werden auch Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt. Gern können auch Fallbeispiele der Kursteilnehmer einbezogen werden.

Lernergebnis und Kompetenz: Die Teilnehmenden kennen
- neuropsychologische Diagnostik- und Behandlungskonzepte,
- verschiedene kognitive Funktionsbereiche, die durch zerebrale Schädigungen oder mittelbar durch internistische Erkrankungen verändert werden können (Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, Praxis, Handlungsplanung und Handlungsorganisation), außerdem die Sprachkompetenz,
- die Auswirkungen zerebraler Schädigungen auf den Affekt, den Antrieb und das Sozialverhalten,
- lernen, sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen mit neuropsychologischen Störungen auseinanderzusetzen,
- können ihr eigenes Verhalten im Umgang mit zerebral geschädigten Menschen reflektieren und dabei auch mit Grenzen der Beeinflussbarkeit umzugehen.

Methode: - Vortrag
- Kleingruppenarbeit mit Reflexion eigener Erfahrungen
- Diskussion von Fallbeispielen

Anmeldebedingungen: Bildungsurlaub nach BiUrlG möglich.

Zielgruppe: Pflegende, Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, andere therapeutische Berufsgruppen

Status: Plätze frei

Kursnr.: 22-E094

Beginn: Do., 01.12.2022, 09:00

Kurstage: 1

Kursort: Ev. Geriatriezentrum Berlin, Hörsaal, 2. Obergeschoss, Reinickendorfer Straße 61 13347 Berlin

Gebühr: für Mitarbeitende der Johannesstift Diakonie ohne Seminargebühren Umstellung auf Online möglich, s. AGB § 10 (3) (inkl. MwSt.) , 119,00 € (Externe)

Ev. Geriatriezentrum Berlin
Hörsaal, 2. Obergeschoss
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin

Datum
01.12.2022
Uhrzeit
09:00 - 16:30 Uhr
Ort
Reinickendorfer Straße 61, B_EGZB_Hörsaal





Diakonie Akademie für Gesundheit und Soziales (DAGS)

DAGS in der Lutherstadt Wittenberg
DAGS im EGZB, Berlin-Wedding
DAGS im Ev. Johannesstift, Berlin-Spandau

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