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Ethische und psychologische Aspekte in der Versorgung geriatrischer Patienten

Im Arbeitsalltag sehen sich Pflegende, Therapeut*innen und Ärzt*innen immer wieder mit schwierigen ethischen Fragestellungen konfrontiert, sei es bei Fragen im Umgang mit Sterben und Tod, sei es bei Maßnahmen wie
Fixierung oder der Anlage einer PEG-Sonde. Diese alltäglichen ethischen Fragen werden von uns jedoch selten zur Sprache gebracht und noch seltener haben wir Zeit, um diese Fragen angemessen zu reflektieren und im Team zu diskutieren.

Das Seminar wird sich mit ethischen Grundbegriffen und unterschiedlichen ethischen Begründungsansätzen sowie häufig auftretenden Fallkonstellationen beschäftigen. Im Zentrum der Diskussion stehen dabei Begriffe
wie Würde und Verantwortung, Respekt und Fürsorge, Selbstbestimmung und Wohl des geriatrischen Patient*innen sowie Fragen der Gerechtigkeit.

Welche Auswirkungen hat das Alter auf die Wahrnehmung? Welche psychischen Veränderungen stellen sich bei schweren Krankheitsverläufen ein? Schwerwiegende Erkrankungen und die daraus resultierenden Defizite
können vieles infrage stellen. Mit jeder Veränderung des Gesundheitszustands, aber auch mit jeder Etappe der medizinischen Behandlung ergeben sich Situationen, die die Betroffenen vor große Herausforderungen stellen.
Schwer erkrankte Patient*innen müssen sich neu orientieren, sie müssen Möglichkeiten finden, mit den veränderten Bedingungen zurechtzukommen. Dieser Vorgang wird unter dem Begriff Krankheitsverarbeitung ("Coping") zusammengefasst. Was hilft Betroffenen und deren Angehörigen, mit ihrer Erkrankung umzugehen?

Schwerpunkte
- Was bedeutet Lebensqualität
- Autonomie versus Sicherheit
- Entscheidungen in Grenzsituationen (PEG, Therapiezieländerung und Therapiebegrenzung)
- ethisches Konzil / Supervision / Fallbesprechung
- Rechtliche Aspekte (z. B. Patientenverfügung)
- Grundlage der Psychologie des Alterns
- Wahrnehmung und psychische Situation des Wahrnehmenden
- Auseinandersetzung mit Krankheit im Alter für Betroffene und Angehörige

Zielgruppe:
Pflegende

Termin:
16.06.+17.06.2021

Zeit:
1. Tag
09:00-17:30 Uhr
2. Tag
09:00-16:00 Uhr

Referent*in:
apl. Prof. Dr. Stefan Büttner-von Stülpnagel, DenkInForm
Nicola Sakowski, Dipl.Psychologin, Syst. Supervision-Coaching- Training-Paarberatung-Psychoonkologie

Fortbildungspunkte:
RbP: 10
Therapeut*innen: 16
FWB: 16

Kursgebühr:
179,00 Euro

Teilnehmende:
maximal 20

Ansprechpartnerin:
Katharina Feuer
Telefon 030 45941830

Anmerkungen:
Bildungsurlaub nach BiUrlG möglich.

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 21-E040

Beginn: Mi., 16.06.2021, 09:00

Kurstage: 2

Kursort: Ev. Geriatriezentrum Berlin, Hörsaal, 2. Obergeschoss, Reinickendorfer Straße 61 13347 Berlin

Gebühr: 179,00 € (inkl. MwSt.)

Ev. Geriatriezentrum Berlin
Hörsaal, 2. Obergeschoss
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin

Datum
16.06.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:30 Uhr
Ort
Reinickendorfer Straße 61, B_EGZB_Hörsaal
Datum
17.06.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:30 Uhr
Ort
Reinickendorfer Straße 61, B_EGZB_Hörsaal





Akademien für die Johannesstift Diakonie

Paul Gerhardt Diakonie-Akademie, Lutherstadt Wittenberg
EGZB-Akademie, Berlin-Wedding
Johannesstift-Akademie, Berlin-Spandau