Portraitreihe: Ehrenamtliche erzählen aus ihrem Leben
Ehrenamtliche führen neben ihrem ehrenamtlichen Engagement noch ein anderes, oftmals sehr vielseitiges und interessantes Leben. Es wäre doch zu schade, wenn das errungene Weltwissen aus ihrem Leben nicht geteilt und gehört würde. Die unterschiedlichsten Lebenswege werden erzählt, geprägt von außergewöhnlichen, manchmal hart erkämpften Bildungswegen, langjähriger Selbstständigkeit oder von der Arbeitswelt in der DDR und daran anschließend von Arbeitserfahrungen im vereinten Deutschland. Wir treffen uns ganz gemütlich bei Kaffee, Tee und Plätzchen zum Zuhören und Nachfragen. Wir freuen uns auf die Begegnungen mit:
Heide Meyer
Vom selbstbestimmten Mädchen zur erfolgreichen Unternehmerin
Termin: Mi. 04. März 2026 17:00 – ca. 18:30 Uhr
Im Rahmen des Spandauer Mädchen- und Frauen-Aktionsmärzes freuen wir uns sehr, eine emanzipierte Berlinerin vorstellen zu dürfen.
Deutschlands bekannteste Dessous-Expertin Heide Meyer, bekannt auch als Lady M., ist selbstbestimmt durch ihr Leben gegangen. Mit 13 Jahren wurde sie Schulsprecherin, mit 25 Jahren war sie die jüngste Einkäuferin im KaDeWe, 1972 hat sie sich mit ihrem ersten Laden selbstständig gemacht und ist erstmal gescheitert … Heide Meyer war schon mehrfach als Gast in der Talkshow „Nachtcafé“ und auch in anderen TV-Formaten eingeladen. Parallel dazu hat sie ihr Leben in dem Buch „Mutter Corsage - Enthüllungen einer Dessous-Verkäuferin“ aufgeschrieben und plant gerade ihr zweites Buch mit dem bisherigen Arbeitstitel „Älterwerden will gelernt sein“. Sie engagierte sich als Unternehmerin in vielen Gremien und seit einigen Jahren auch ehrenamtlich im ambulanten Paul-Gerhardt Hospizdienst. Parallel dazu besucht sie ältere Menschen in ihrem Zuhause und in Pflege & Wohnen-Einrichtungen. Wir freuen uns auf ihre Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse.
Gottfried Schubert
Ein diakonisch geprägtes Leben
Termin: Do. 12. November 2026 17:00 – ca. 18:30 Uhr
Gottfried Schubert wurde 1939 in Berlin Schmargendorf geboren, doch während des Krieges war er mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern in der Obhut seiner Großeltern in Pommern. Sein Großvater mütterlicherseits war Pfarrer, sein Vater war vor dem Krieg als Gemeindediakon in Moabit tätig und gründete nach dem Krieg, in Schwerin, die Stadtmission. So wurde Gottfried Schubert christlich geprägt. Er engagierte sich in der christlichen Jugendarbeit der DDR, machte eine Lehre als Tischler und entschied dann, eine Ausbildung zum Diakon zu absolvieren. Unterschiedlichste diakonische Arbeitsstätten prägten sein Leben, bis er 1982 Ältester der Brüderschaft der Stephanus -Stiftung wurde und 1993 Ältester der Schwestern-und Brüderschaft des Ev. Johannesstifts. 2003 wurde Gottfried Schubert in den Ruhestand verabschiedet und war seitdem u.a. bis 2025 ehrenamtlich engagiert im Historischen Archiv des Johannesstifts. Wir freuen uns auf eine Begegnung voller Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnissen.
Lernergebnisse und Kompetenzen:
Die Teilnehmenden sind
- sensibilisiert für individuelle Biografien und den enthaltenen Lebensleistungen,
- motiviert und gestärkt durch gruppendynamische Prozesse.
Methoden:
- Input
- kreatives Schreiben
- Präsentieren der eigenen Texte
- Zuhören
Hinweis: Melden Sie sich bitte direkt über Frau Heckhausen an.
Anmerkungen: Ansprechpartnerin:
Julia Heckhausen
julia.heckhausen@evangelisches-johannesstift.de
Tel. 030 33609-173
Zielgruppe: Ehrenamtliche und Interessierte
Ansprechpartnerin: Mikha, Naremin
Tel.: 030 33609-355
Weitere Kursempfehlungen:
| Kursnummer | 26-EA011 |
| Beginn | Mi., 04.03.2026, um 17:00 Uhr |
| Ende | Do., 12.11.2026, um 18:00 Uhr |
| Dauer | 2 Termine |
| Dozent*innen |
Julia Heckhausen
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| Gebühr | ohne Seminargebühren
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Kurstermine 2
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 04.03.2026 • 17:00 - 18:30 Uhr | Berlin, Amanda-Wichern-Haus R 204 |
| 2 | Donnerstag • 12.11.2026 • 17:00 - 18:30 Uhr | Berlin, Amanda-Wichern-Haus R 204 |
Kursorte
Berlin, Amanda-Wichern-Haus R 204
Schönwalder Allee 26
13587 Berlin