Pädagogischer Umgang mit Borderline
Genau genommen darf eine Borderline-Diagnose bei jungen, unausgereiften Menschen nicht gestellt werden. Sie ist eine Erwachsenen-Diagnose. Trotzdem wird genau das immer wieder getan.
Wir beschäftigen uns mit den Kriterien der Diagnosestellung bei Jugendlichen und fragen; was genau ist damit gemeint, wenn von einem Jugendlichen als einem "Borderliner" gesprochen wird?
Außerdem werden viele praktische Anregungen und Hinweise zum pädagogischen Umgang mit entsprechend Diagnostizierten vermittelt.
Lernergebnisse und Kompetenzen:
Die Teilnehmenden,
- differenzieren, wieso man bei Jugendlichen diese Diagnose nicht stellen sollte und gleichzeitig bei bestimmten Jugendlichen das Wissen über die Borderline-Störung im Hinterkopf haben muss,
- wissen, was genau damit gemeint ist, wenn bei einem Jugendlichen vom "Borderliner" gesprochen wird,
- können Betroffenen Wege der Unterstützung anbieten.
Methoden:
- theoretische Inputs
- Austausch in Gruppen
- individuelle und gemeinsame Reflexion
- Besprechung von Fallbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen
Zielgruppe: Mitarbeiter*innen aus der Jugendhilfe und Proclusio
Ansprechpartnerin: Mikha, Naremin
Tel.: 030 33609-355
Weitere Kursempfehlungen:
| Kursnummer | 26-J091 |
| Beginn | Mi., 18.11.2026, um 09:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Dozent*innen |
Anette Kotnik
Burkhard Moisich |
| Gebühr | für Mitarbeitende der Johannesstift Diakonie ohne Seminargebühren
Kursgebühr: 129,00 € inkl. Pausenverpflegung |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Mittwoch • 18.11.2026 • 09:00 - 15:00 Uhr | Berlin, Amanda-Wichern-Haus R 04 |
Kursorte
Berlin, Amanda-Wichern-Haus R 04
Schönwalder Allee 26
13587 Berlin